Scheckübergabe - Mit Musik die Zuhörer begeistert und Geld für guten Zweck gespendet

Leverkusen - 21.12.2016

Mitreißend temperamentvollen Gospel und gleich mehrere Premieren erfreuten zuletzt die Zuhörer beim Weihnachtskonzert des Leverkusener Gospelchores „The Blue Mountain Singers".

Mit einer bunten Mischung aus Klassikern und internationalen Weihnachtsliedern wie etwa dem dynamischem Choral „Come, o Rose", dem temperamentvollen „Alegres pregonan" aus Venezuela oder dem quirligen „Tilliseb" aus Estland wussten die Sänger unter Leitung von Josef Nedzvetski in der voll besetzten Schlebuscher Friedenskirche vollkommen zu begeistern. Ihre Freude über das Gehörte honorierten die Besucher in Form von Spenden für ein soziales Projekt.

Jetzt war Scheckübergabe durch Dagmar Kilic, Michael Doyé und den Vorstandskollegen der „Blue Mountain Singers". Mit 2.000 Euro können Anja Kobinski und Gresa Stein von der Katholischen Jugendagentur eine Menge bewirken. Für ihre Schützlinge, insgesamt elf minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge zwischen 15 und 18 Jahren aus Afghanistan, Bangladesch, Elfenbeinküste, Guinea und Syrien, wollen die Betreuerinnen der Wohngruppen im ehemaligen Schlebuscher Atrium-Hotel unter anderem neue Bettwäsche, persönliche Weihnachtsgeschenke sowie einen Kicker anschaffen.

Foto: Gabi Knops-Feiler – Quelle: http://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/25354648 ©2016

Einen Spendenscheck über 2.000 Euro samt Wandergitarre erhielten Gresa Stein (2. von rechts) und Anja Kobinski (3. von rechts) von der Katholischen Jugendagentur jetzt vom Vorstand der Schlebuscher „Blue Mountain Singers".

Als besondere Zugabe erhielten die Betreuerinnen von Notenwartin Marion Hermes zudem eine Wandergitarre. Weil die jungen Flüchtlinge gerne selber musizieren, wurde für Januar ein gemeinsames Treffen zur Chorprobe vereinbart.

 

Pressestimmen

27.10.2015 - Rheinische Post

"Blue Mountain Singers" feierten 20-Jähriges klangvoll

Leverkusen. Die Plätze in der Schlebuscher Kirche reichten nicht aus für die Zuhörer, die sich am Sonntag das Konzert der "Blue Mountain Singers" und zwei anderer Chöre anhören wollten. Aus Leverkusen wirkte "Cantamus", der von Markus Huperz geleitete Chor der Pfarrgemeinde St. Albertus Magnus in Schlebusch, mit. Aus Köln war "ChorAlle" dabei, der, wie die Gastgeber, schwungvoll von Josef Nedzvetski dirigiert wurde.

"Jubilate" lautete der Titel eines Stückes, das nach der Pause gesungen wurde. Es passte zum 20. Geburtstag des Ensembles vom Blauen Berg. Gestartet wurde mit dem kraftvollen Titel "The battle of Jericho", der erstmals aufgeführt wurde. Bei den leisen Tönen von "Thy will be done" zeigten die Mitwirkenden leichte Anfangsschwierigkeiten, steigerten sich allerdings zum Schluss. Bei "Order my steps", nach langem erneut ins Repertoire aufgenommen, begeisterte Andrea Jensen mit stimmgewaltigem Solo.

Zum "Halleluja" (Leonhard Cohen) stellten sich die Kölner ebenfalls auf die Bühne. Dass dieses Lied zu den Lieblingsstücken beider Chöre gehört, war ihnen anzumerken. Mit gleich zwei Premieren für die Sänger wartete "ChorAlle" anschließend auf: Mit dem Ohrwurm der 70er Jahre "Silence is golden" (Tremeloes) und "Solang man Träume noch leben kann" (Münchner Freiheit). Flott ging es weiter mit dem Eurovision Siegerlied "Ding a dong", gefolgt vom Zungenbrecher "Rythm of life", wunderbar gemeistert von allen Teilnehmern.

"Adiemus" war der erste Beitrag von "Cantamus" nach der Pause, samt Solo von Monika Jäger (Flöte). Der Chor kam gerade erst zurück von einem zweitägigen Workshop und stellte sich selbst vor die Herausforderung, nicht nach Stimmen geordnet, sondern gemischt zu stehen. Das Experiment gelang.

Der Chorklang wirkte harmonischer, wenngleich es für die Mitwirkenden sehr hohe Konzentration und Präsenz erforderte. Zum Schluss- und Höhepunkt sangen alle drei Chöre gemeinsam die Gospelhymne "Total Praise" (Richard Lee Smallwood), die Chorleiter Josef Nedzvetski zu diesem Anlass neu arrangiert hatte und, wie bei allen Titeln einfühlsam von Roman Nedzvetski am Klavier begleitet wurde.

(kno)

 

08.10.2015 - Rheinische Post

Ehrensache - Großes Konzert bringt große Spende

Leverkusen. "Flüchtlinge bringen uns dazu, dass wir Nachbarschaft ganz neu entdecken", sagt Pfarrer Jürgen Dreyer. Anlässlich der Spendenübergabe vom Friedenskonzert für die Flüchtlingsarbeit in der evangelischen Gemeinde Schlebusch (wir berichteten) betonte Dreyer, wie wichtig die Arbeit mit Flüchtlingen ist. "Man braucht einen sehr langen Atem für die Integration von Flüchtlingen. Man muss klug und gut vernetzt sein, um erfolgreich mit Aktivitäten zu starten." Für ihn war es "wie an Heiligabend, so voll war es", als er die Gemeinde zum runden Tisch einlud, um darüber zu debattieren, wie die Gemeinde Flüchtlinge unterstützen könne. Mittlerweile gibt es etwa ehrenamtliche Lehrerinnen, die im Gemeindehaus den Flüchtlingen Deutschunterricht geben.


FOTO: ralph Matzerath

Michael Schmidt (JTL), Hans-Jörg Schaefer (Blue Mountain Singers), Stefan Esser (JTL) und Pfarrer Jürgen Deyer (v. l.): Die Spende ist auch für eine Spielgruppe bestimmt.

Dabei werden die Kinder auch betreut. "Heutzutage ist man in Deutschland ohne Bildung verloren", erläuterte er, "in Zeiten von Stahl und Kohle kamen die Arbeiter auch aus vielen Ländern, aber nur um zu arbeiten, heute geht das nicht mehr". Begegnung und Bildung seien nun die Hauptziele. Deshalb sei er froh, dass es zum ersten Mal in Leverkusen ein Friedenskonzert nicht nur für, sondern auch mit Flüchtlingen gab. "Denn schließlich verbindet Musik Welten und Menschen", ergänzt Stefan Esser vom Jungen Theater Leverkusen (JTL), der die Idee des Konzerts mit dem Vorsitzenden des JTL, Michael Schmidt , hatte. Sechs von zehn Final-Teilnehmern eines Komponisten-Wettbewerbs spielten Stücke aller Musikrichtungen. Auch die Blue Mountain Singers waren vertreten. 400 Besucher hörten zu und spendeten. 2500 Euro kamen zusammen. "Die Sanierung der Friedenskirche hat sehr viel Geld gekostet. Wir waren so lange nur mit uns selbst beschäftigt. Daher freue ich mich, dass wir nun die Augen für andere Menschen öffnen können", sagte Dreyer. Mit dem Geld soll die Bildung der Flüchtlinge gefördert, mit dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Ausflüge organisiert werden, etwa einen Besuch im Bundestag. "Wir möchten den Menschen zeigen, wie und was Deutschland ist", betonte Dreyer zum Abschluss.
(fal)

 

24.03.2015 - Radio Leverkusen

The Blue Mountain Singers

Die Blue Mountain Singers kommen zwar nicht von den blauen Bergen, aber dafür aus Leverkusen! Mit knackigem Gospelgesang verzaubern sie ihr Publikum, wir haben den Chor bei der Chorprobe besucht..


© RL Wir waren bei der Chorprobe dabei!

Erst jetzt im Februar sind wie Blue Mountain Singers bei "Leverkusen singt" aufgetreten. Neben Klassikern wie "oh happy day" gab der Leverkusener Gospelchor dort auch neue Hits wie "Haus am See" von Peter Fox zum Besten. Geprobt wird jeden Montag ab 17:30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in Schlebusch. Vor der eigentlichen Chorprobe gibt es unter der Anleitung von Chormitglied Dagmar Kilic auch ein "Warming-Up" mit Gesangs- und Körperübungen!

Audio Bericht

 

06. / 07.12.2014 - Mitreißende Weihnachtskonzerte der "Blue Mountain Singers"

(Leverkusen( LI) 17.12.2014)

Einnahmeerlös des Benefizkonzertes in Höhe von rund 2300 Euro ging an den Flüchlingsrat Leverkusen


Die Schlebuscher "Blue Mountain Singers" boten zwei mitreißende Weihnachtskonzerte in der frisch renovierten Friedenskirche.

Leverkusen (gkf) - Was wäre Weihnachten ohne Glocken? Das dachten sich wohl auch die Schlebuscher "Blue Mountain Singers" und stellten ihre ersten beiden Weihnachtskonzerte in der frisch renovierten Friedenskirche mitsamt ihrem neuen Glockenturm unter die passende Überschrift. Gemeinsam mit ihrem künstlerischen Leiter Josef Nedzvetski und dessen Sohn Roman (Keyboard) ließen die 35 Sängerinnen und Sänger im voll besetzten Gotteshaus festliche Kirchenglocken oder schweres Dom-Geläut, dann wieder zarte Glöckchen erklingen. Für den vergnügten Auftakt sorgte das Eröffnungstitel "Ring lovely bells". Ein wenig wie geheimnisvolles Geläut ließ der Chor das polyphone "Carillon de Vendome" erschallen, Männerstimmen unterstrichen kunstvoll den Gesamtcharakter. Mit einer Mischung geläufiger und weniger bekannter Weihnachtslieder sowie Spirituals und Gospels wurde das rund zweistündige Konzert fortgesetzt, in dessen Verlauf die Sänger mit hoher Emotionalität und tollem Gespür überzeugen konnten. Unter anderem mit der Komposition "Little Donkey". Der in England populäre, aber in Deutschland nicht so verbreitete Titel erzählt vom kleinen Esel, der auf der staubigen Straße unterwegs nach Bethlehem ist. Zur mitreißenden Vorführung geriet die Präsentation von "African Alleluia", die von Siegfried Kaiser an der Trommel begleitet und mit großem Feingefühl von Nedzvetski dirigiert wurde. Der schnelle Wechsel von Tempo und Tonhöhe erforderte durchaus eine gewisse Routine sowie erstklassige Vorbereitung. Nicht minder exakt wie energisch trugen die Sänger, die sich seit Gründung vor 20 Jahren zu einer der anerkanntesten und überzeugendsten Singgemeinschaften in Leverkusen entwickelt haben, den Titel "Glory and honour" vor, in dem sie ihre Stimmen perkussiv und rhythmisch nutzten. Lediglich die Textaussprache ließe sich verbessern. Bei der Weise "Jesus be a fence" fesselten die wunderschönen Solostimmen von Dagmar Kilic und Laure Landrevie, ehe die Zuschauer mit ihren Leuchtstäben und der sanften Melodie "Shine your light" sowie einer weiteren Solo-Einlage in die Pause entlassen wurden.
In der zweiten Hälfte setzte das Ensemble weitere musikalische Höhepunkte und bewies einmal mehr, dass es nicht nur internationale, sondern auch heimatliche Töne beherrscht. Wie bei dem in kölscher Mundart vorgetragenen "Domklocke-Kanon" (Albert Schneider), bei dem das Publikum ebenso wie später bei "Süßer die Glocken" einstimmen durfte. Die dynamische Interpretation des "Kölschen Gefangenenchores" (Höhner) frei nach der Oper "Nabucco" von Giuseppe Verdi sorgte bei den Besuchern für Schmunzeln. Die Freude beim "Winterdaach" (Black Fööss) schwappte vom Chor unmittelbar ins Publikum über und sorgte dafür, dass trotz imaginärer Schneeballschlacht jedem wohlig warm ums Herz wurde. Das Lied "Jingle bell rock" ließ pure Weihnachtsfreude aufkommen, die kurz darauf noch übertroffen wurde, als der Chor die deutsche Fassung des weltberühmten Traumes von der weißen Weihnacht anstimmte: "Hell singt der Engelchor".
Neben "Joy tot he world" durfte als Zugabe das wohl bekannteste aller Gospels "Oh happy Day" natürlich nicht fehlen, ein Stück, dass von Befreiung und Hoffnung auf eine bessere Welt erzählt. Die Zuhörer waren begeistert. Weil sie auf eine bessere Welt hoffen, sind in diesem Jahr schon zigtausende Menschen geflohen und hoffen, hierzulande eine neue Heimat zu finden. Dabei will der Chor helfen und spendet die gesamten Einnahmeerlöse des Benefizkonzertes in Höhe von rund 2300 Euro an den Flüchlingsrat Leverkusen.

 

11.12.2013 - Die Blue Mountain Singers haben ihr traditionelles Konzert in der Schlebuscher Friedenskirche gegeben.
Der Chor präsentierte ein ausgefallenes Programm zur Weihnachtszeit - mit einigen Überraschungen.

(KStA, Lokalteil Leverkusen)

Von Frank Weiffen


Blue Mountain Singers in Schlebusch. Foto: Ralf Krieger

Schlebusch 

Dass ein bisschen Wehmut mitschwingt, wenn es weihnachtlich zugeht, versteht sich von selbst, denn: Wenn Weihnachten ist, dann ist auch das Ende des Jahres nah – und mit ihm vielleicht die Erinnerung an schöne Momente, die viel zu schnell vergangen sind. Dass das traditionelle Konzert der Blue Mountain Singers in der Schlebuscher Friedenskirche jedoch wehmütig begann, war einer anderen Sache geschuldet: Es war das letzte Konzert des Chors in diesem Gotteshaus, bevor es ab dem Herbst 2014 renoviert und neu gestaltet wird.

Für einen der letzten schönen Momente im Gebäude vor dem Umbau konnte der Chor selbst sorgen. Das Konzert zeigte nämlich, dass die Blue Mountain Singers um ihren Leiter Josef Nedzvetski nicht umsonst in den 18 Jahren seines Bestehens zu den besten und am mitreißendsten Gesangsgruppen Leverkusens gewachsen sind.

Die Sängerinnen und Sänger, von denen 34 im Altarraum der Friedenskirche standen, gehen mit einer Begeisterung und mit so viel technischem Feingefühl zu Werke, dass ihre Darbietungen über die Standards eines Laienchors deutlich hinausgehen.

Das obligatorische Lied zum Mitsingen für alle („Engel auf den Feldern singen“) einmal ausgenommen, präsentierten die Schlebuscher eben nicht die sattsam bekannten Weihnachtsklassiker, sonsdern Lieder, die nicht Teil massengeschmackstauglichen Weihnachtskanons sind. Zudem sind „Ringing Christmas Bells“, „Carol Of The Bells“ oder „ A Clare Benediction“ Stücke, die mit ihren komplizierten, viel Feingefühl erfordernden Wechseln in Tempo und Tonhöhe eine gewisse Routine sowie eine erstklassige Vorbereitung erfordern.

Die weihnachtlich-besinnliche Atmosphäre lässt sich dabei nicht einfach so aus dem Sängerärmel schütteln. Die Blue Mountain Singers überzeugten mit Passagen, in denen sie ihre Stimmen perkussiv und rhythmisch nutzten. Sie überzeugten mit hoher Emotionalität und sie überzeugten mit einem tollen Gespür dafür, wie man die Zuhörer am besten erreicht: Mit Singfertigkeit und viel Leidenschaft.

 

23.09.2013 - Chorkonzert Klingender Besuch aus dem Heiligen Land

(KStA, Lokalteil Leverkusen)

Besuch von weit her war am Wochenende im Forum zu Gast. Knapp 3000 Kilometer hatten die rund 20 Mitglieder des „Galron-Chors“ aus Israel auf sich genommen. Sie sind derzeit zu Besuch in Leverkusen und geben mehrere Konzerte in der Umgebung. Am Samstag traten sie gemeinsam mit Grundschulchören und den „Blue-Mountain-Singers“ auf. 1997 waren die Sänger des „Galron-Chors“ zum ersten Mal in Deutschland. Mittlerweile finden regelmäßig gegenseitige Besuche statt. Der Förderverein der Musikschule Leverkusen und der Freundeskreis Nazarteth-llith unterstützen den interkulturellen Austausch.

Ausverkauftes Forum

Der Eintritt zu dem gemeinsamen Konzert war frei. Vor allem die Grundschulkinder sorgten für volles Haus und brachten ihre Eltern und Großeltern in Scharen mit. Alle 970 Plätze waren besetzt und selbst auf den Treppen saßen die Leute. Bürgermeister Friedrich Busch stellte in seiner Begrüßungsrede fest: „So viele Kinder habe ich im Forum noch nie gesehen. Toll!“ Seine einführenden Worte wurden ebenso wie die des Leiters der Musikschule Leverkusen, Hans-Jürgen Ohrem, für die israelischen Gäste übersetzt. Ohrem freute sich vor allem über die Vielzahl an Besuchern. Zuerst durften die Grundschulchöre ran. Alle Kinder traten gemeinsam auf. Begleitet von Gitarre- und Flötenspielern, einem Kontrabass und einem Flügel sangen sie zum Beispiel „Hevenu shalom alechem“, ein jüdisches Lied über Frieden. Nach den Kindern beginnt der „Galron-Chor“ mit seinem Programm. Er präsentiert klassische, israelische Musikstücke.

Foto: Bild: Berg
Das gemeinsame Konzert des Galron-Chors, der „Blue Mountain Singers“ und der Grundschulchöre war ein voller Erfolg.

Sehr gut gefällt der Auftritt von Randi Dann. Die Lützenkirchenerin hat eine besondere Verbindung zu dem Chor. „Vor fünf Jahren bin ich über die Musikschule selbst zu Besuch in Israel gewesen, daher kenne ich viele der Sänger. “ Nach dem „Galron-Chor“ zeigten noch die „Blue Mountain Singers“ ihr Können, bevor es zum Höhepunkt des Abends kam: Vier Lieder sangen beide Chöre gemeinsam. „Wir haben uns heute Morgen schon um elf Uhr im Agam-Saal getroffen, um für den gemeinsamen Auftritt zu proben und uns kennenzulernen“, erzählt Helmut Lück von den „Blue Mountain Singers“. Die ersten Gespräche über den nächsten Besuch deutscher Musiker im Heiligen Land laufen bereits.

 

17.02.2013 - Gewaltige Chorstimmen in perfekter Harmonie

"Blue Mountain Singers" gemeinsam mit dem "Good News Gospel Choir"

Leverkusen( LI) 13.03.2013
Erstmals konzertierte der Schlebuscher Gospelchor "Blue Mountain Singers" bei einem Benefizkonzert für den Rotary-Club Leverkusen-Opladen gemeinsam mit dem "Good News Gospel Choir" der Musikschule Leichlingen.


Foto: Gabi Knops-Feiler

Opladen (gkf) - Bitter kalt war es in der evangelischen Kirche Quettingen, als der Schlebuscher Gospelchor "Blue Mountain Singers" gemeinsam mit dem "Good News Gospel Choir" der Musikschule Leichlingen ein Benefizkonzert für den Rotary-Club Leverkusen-Opladen gab. Doch für die gute Sache war den Chören kein Opfer zu groß. Der Einsatz zahlte sich am Ende in barer Münze aus. Unmittelbar nach dem Konzert wurden Spenden in Höhe von 1.840 Euro eingesammelt. Durch weitere Zahlungen auf das Spendenkonto bei der Volksbank Rhein-Wupper wurden Gesamteinnahmen von mehr als 2.500 Euro erzielt.
Das Geld ist in jedem Fall gut angelegt. Der Rotary-Club mit seinen 58 Mitgliedern aus Leverkusen, Leichlingen, Burscheid, Langenfeld und Monheim fördert aktuell mit rund 20.000 US-Dollar zwei Sozialprojekte in Madagaskar. Zuletzt wurden bereits medizinische Gerätschaften wie Ultraschallgerät, Blutdruckmessgerät, Sterilisator und Entbindungstisch für die Entbindungsstation Fandriana im Hochland der Insel Madagaskar angeschafft und vor Ort installiert.
Die neuerlichen Einnahmen kommen den Bürgern der madagassischen Hauptstadt Antananarivo und dem dort ansässigen Gesundheitszentrums "Manasoa" - in der Übersetzung heißt das so viel wie "Gutes tun" - zugute. Vor allem gelte es, dessen Öffnungszeiten zu verlängern und die dringend benötigte Zahnarztpraxis in Betrieb zu nehmen, erläuterte Jens Uhlemann, auf dessen familiäre Kontakte das Engagement der Rotarier auf der Insel vor der Ostküste Mosambiks im Indischen Ozean basiert. Seine Ehefrau stammt aus Madagaskar.
Gemeinsam mit Hans-Jörg Schaefer, Vorstand der Volksbank Rhein-Wupper, Rotarier und Blue Mountains-Sänger in einer Person, hat er das jüngste Gospelkonzert in die Wege geleitet. VIm ersten Teil der Aufführung ließen die "Blue Mountain Singers" diverse Lieder wie "Hallelujah" oder "Blue Moon" und "Un poquito Samba" erschallen. Die musikalische Leitung hatte Joseph Nedzvetski, am Klavier wurde er begleitet durch seinen Sohn Roman Nedzvetski.
Ohne Pause ging es weiter mit dem Leichlinger "Good News Gospel Choir" und zeitgenössischem Contemporary Black Gospel. Zur Aufführung kamen Stücke wie "Why not trust God again" sowie
"I know who I am". Die musikalische Leitung hatte Benjamin Schmitter, am Piano wurde er begleitet von David Mertin.
Ehe das Publikum applaudieren durfte, gab es mit "Perfect Praise" und "Help me, Lord" noch zwei Zugaben. Die Musikaufführung endete erst, nachdem alle gemeinsam mit dem Publikum in den Gospel "He's got the whole world in his hands" einstimmten.
Beide Chören waren anschließend der Meinung: Es hat riesig Spaß gemacht. Nun will man auf jeden Fall in Kontakt bleiben, um mal wieder so ein schönes Event zu planen.

 

22.01.2012 - Konzert: 4500 Euro für Junges Theater

VON JULIA BERTENBURG

Leverkusen (RP). Das Benefizkonzert in der Friedenskirche in der Waldsiedlung war ein großer Erfolg. Rund 500 Besucher kamen zu der vom Rotary-Club initiierten Veranstaltung, bei der eine Mischung aus Klassik und Gospel präsentiert wurde.

Waldsiedlung Dass Klassik und Gospel nebeneinander in einem Konzert bestehen können, bewiesen nun der Leverkusener Bachchor und die "Blue Mountain Singers" eindrucksvoll. Die Sänger gestalteten das Benefizkonzert in der Friedenskirche. Die Spenden, die am Ausgang gesammelt wurden, sind für das Junge Theater Leverkusen bestimmt, das den Flachbunker Karlstraße in Opladen zu ihrer neuen Spielstätte umbaut.

"Da heißt es immer, die Kirche sei nur an Weihnachten voll – das stimmt so nicht", sagte Pfarrer Gunnar Plewe. Rund 500 Besucher waren gekommen, für einige blieben nur Stehplätze übrig. "Die Mischung der beiden Chöre ist sensationell. Diejenigen, die sie noch nicht zusammen gesehen haben, werden ihre Freude haben", schwärmte Plewe.

Eröffnung Ende März

"Total überwältigt" zeigte sich Petra Clemens – nicht nur von dem Geld für ihr Junges Theater Leverkusen, sondern auch von einem beeindruckenden Chornachmittag. Die 4500 Euro werden in Kabel und Farbe investiert. Eröffnung der neuen Spielstätte an der Karlstraße ist für Ende März, spätestens Anfang April mit einer Revue geplant

 

22.01.2012 - Singend die Renovierung unterstützt

(KStA, Lokalteil Leverkusen)

KONZERT 4500 Euro kamen fürs Junge Theater zusammen

Das Junge Theater Leverkusen wird seine Pforten wohl Ende März - nach dann fast zweijähriger Abstinenz - wieder öffnen. Bis dahin soll nach Aussage der künstlerischen Leiterin Claudia Sowa das neue Theaterhaus, der Flachbunker an der Karlstraße in Opladen, renoviert sein. Und wenn weiterhin alles so gut läuft wie beim jüngsten Benefizkonzert für das Theater, dürfte diesem Zeitplan auch nichts mehr im Wege stehen: Fast 500 Gäste kamen jetzt in die Friedenskirche, Merziger Straße. Sie spendeten gut 4500 Euro.

Eingeladen zum Singen für den guten Zweck hatte der Opladener Rotary-Club. Der ist dem Theater seit Jahren verbunden, weil er im Rahmen des von ihm unterstützten Schul-Förderprogramms "Lesen, lernen, leben" schon mehrfach auf dessen Darsteller zurückgegriffen und diese zu Lesungen und Hörspielkursen in Schulen gebeten hatte. Im Gegenzug gab es jetzt Unterstützung für die Schauspieler, die 2009 aus dem alten Theaterhaus an der Wiembachallee ausziehen und viel Geld sowie persönlichen Aufwand in den Umzug an die Karlstraße stecken mussten.

Grund für den guten Besuch des Konzerts waren natürlich auch die beiden augenscheinlich mit Bedacht ausgewählten Chöre des Tages: Der Leverkusener Bachchor unter der Leitung von Michael Porr und die Gospelsänger der "Blue Mountain Singers" aus Schlebusch, dirigiert von Joseph Nedzvetski, gehören zu den renommiertesten Gesangs- und Musikgruppen der Stadt und treten selten einmal vor nicht vollständig besetzten Sitzreihen auf.

Das gespendete Geld wird nun für die letzten Renovierungs-Etappen verwendet: "Der Theatersaal braucht noch einen Anstrich und eine neue Lichtanlage", sagt Sowa. Ansonsten sei der Rohbau fertig: "Die Elektroleitungen sind gelegt, die Heizung ist drin, die Toiletten sind installiert und gefliest, und die Brandschutztüren sind montiert." (frw)

 

21.01.2012 - Mitwirkung der Blue Mountain Sigers bei Festakt neue Palliativstation

Hilfe in der letzten Phase des Lebens

KLINIKUM Neue Palliativstation mit einem Festakt im Schloss Morsbroich und einem Tag der offenen Tür eingeweiht

VON JAN STING

Das Gedränge vor dem Raum der Stille ist groß. Eine Atmosphäre aus Kräuterkur im Luftkurort und Besuch eines Buddhatempels herrscht. Eine große, goldene Scheibe an der Wand ist durch eine Lampe angeleuchtet. "Gold ist gut fürs Herz," weiß eine Besucherin, die der Einladung des Klinikums zum Tag der offenen Tür in der neuen Palliativstation gefolgt ist.

Groß sind das Interesse und die Neugierde an einem Projekt, das der Palliativmediziner Professor Eberhard Klaschik zuvor beim Festakt im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich in seinem Festvortrag als Zielmarke eines Marathonlaufs bezeichnet hatte. Über zehn Jahre haben die Leverkusener für die von der Deutschen Krebshilfe geförderte Einrichtung gekämpft und Sponsoren wie Bayer gefunden. Vor vier Jahren gründete sich der Verein zur Förderung der Palliativmedizin am Klinikum.

Würdevoller Abschied

Dessen Vorsitzender Thomas Eimermacher sagt: "Mit dem Bau allein ist es aber nicht getan. Es wird immer wieder förderwürdige Dinge und Aufgaben geben." Mitglieder des Fördervereins wollen sich ehrenamtlich einsetzen. "Ich stelle mir, vor, dass wir bei der Koordination solcher Dienste helfen können", sagt Eimermacher und nennt als Vorbild das Mildred-Scheel-Haus der Krebshilfe in Köln.

Die neue Palliativstation sei ein guter Beitrag für einen würdevollen Abschied. "Kaum ein Thema betrifft alle so gemeinsam, keiner kennt seine persönliche gesundheitliche Entwicklung." "In Leverkusen und der näheren Umgebung gibt es bisher keine Palliativstation. Die notwendige stationäre und medizinische Betreuung erfolgt derzeit in der Onkologie des Klinikums", sagt dessen Aufsichtsratsvorsitzender Ernst Küchler. Motor des Projekts ist der Leverkusener Onkologe Professor Norbert Niederle, Direktor der Medizinischen Klinik 3. Die hat sich zu einem der größten Tumorzentren in NRW entwickelt.

"Die Heilung stand für uns von Anfang an im Vordergrund", sagt Niederle. "Unser Hauptanliegen mit der Palliativstation ist es, das alltägliche Leben möglichst länger mit wenig Schmerzen führen zu können." Die zehn, je 25 Quadratmeter großen Patientenzimmer wirken hell und freundlich, es gibt einen großen Gemeinschaftsraum, ein Patientenzimmer für Kinder und ein Gästezimmer neben den Behandlungszimmern der Ärzte. Wie Klinikum-Geschäftsführer Hans-Peter Zimmermann erklärt, soll bis Ostern der sichtgeschützte Garten auf dem Gelände der ehemaligen Kinderklinik fertig sein.

Höchstleistungen

Eine Orangerie, Rundgänge und Ruhezonen sind geplant. "In die Investitionssumme von 3,8 Millionen Euro sind 1,2 Millionen Konjunkturmittel eingeflossen. Aber es gab die Vorgabe, bis Ende 2011 mit dem Bau fertig zu werden. Höchstleistung war gefragt, das Ergebnis hat nicht enttäuscht." Die Station stehe unter onkologischer Leitung, praktiziert werde aber abteilungsübergreifend und interdisziplinär. Für Klaschik, der Niederles fortschrittlichen Ansatz lobt, als Onkologe der Palliativstation die Pforten geöffnet zu haben, steht fest: "Wenn ihr die Station in der nächsten Woche eröffnet, werdet ihr sehen, dass ihr die Patienten noch besser, intensiver behandeln könnt."

Die Patienten werden dort schmerzmedizinisch betreut, erhalten aber auch Begleitung in spirituellen Fragen. Über die unterschiedlichen Stadien des Sterbens und die damit verbundenen Bedürfnisse des Patienten wissen Ärzte und Pfleger Bescheid. Richard Pott, Vorstandsmitglied der Bayer AG, nennt die Eröffnung der Palliativstation einen "Meilenstein für das Klinikum hier in Leverkusen und seine Patienten". Insbesondere die Palliativmedizin erinnere ihn aber auch daran, "dass wir auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts immer noch vielen tödliche Krankheiten gegenüber stehen. Als forschendes Pharmaunternehmen haben wir es uns zum Ziel gesetzt, das Schicksal der betroffenen Menschen zu lindern und ihr Leben zu verbessern".

Dank an die Krebshilfe

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn dankte Pott wie auch der Deutschen Krebshilfe, durch deren finanzielle Unterstützung de stationäre Einrichtung umgesetzt werden konnte.

 

25.01.2011 - Musik und Spenden, die froh machen

(KStA, Lokalteil Leverkusen)

In der Bielertkirche in Opladen erklangen Klassik und Gospelsongs für den guten Zweck. Die Mitglieder des Rotary-Clubs hatten zum Konzert geladen - der Bachchor und die Blue Mountaion Singers waren gekommen.

In der Bielertkirche war es so voll, dass der Bachchor auf die Empore auswich, als die Gospelsänger die Stimmen erhoben. (Bild: Ralf Krieger)

OPLADEN - Es war ein Anlass zur Freude für alle, dieses Benefizkonzert in der Bielertkirche , das mit Joseph Haydns Jubellied „Stimmt an die Saiten“ begann. Die, die da jubilierten, waren die Sänger des Leverkusener Bachchores. Die, die sich freuten, waren die Zuhörer im vollen Gotteshaus - weil der Chor nämlich seinem Ruf entsprechend hervorragend sang. Es waren ferner die Mitglieder des Rotary-Clubs - denn die hatten zum Konzert geladen. Und es war letztlich das Kollegium der Kollegschule Opladen - weil für ein Förderprojekt 5290 Euro zusammenkamen.

Der Bochumer Verein „Paidaia“ kümmert sich am Berufskolleg um Jugendliche, die bereits Straftaten begangen haben und deren Lebenslauf dadurch akut gefährdet ist. Diese jungen Menschen werden gefördert, um später vielleicht selbst zu Förderern zu werden. Der Beginn des 18 Monate dauernden Projektes: Ab dem Frühjahr sollen sie in Eigenregie ein Fitnesscenter für die 1200 Schüler der Opladener Schule aufbauen.

Neben dem Bachchor unter der Leitung von Michael Porr konnten für das Singen zu diesem guten Zweck auch Josef Nedzvetskis Blue Mountain Singers aus Schlebusch gewonnen werden. Während also zunächst die Großmeister der Klassik wie Haydn, John Rutter oder Maurice Durufle (nebst einem von Porr selbst komponierten, schwungvollen „Alleluia“) das Konzertprogramm bestimmten und für die Feierlichkeit sorgten, waren es später Gospel wie „Sixteen Tons“, „Elijah Rock“ oder „Power“, die die Rasanz hinzufügten und zum Fußwippen und Fingerschnipsen animierten.

Wie viel Spaß die Sänger an diesem Tag selber hatten, zeigte sich übrigens, als sich die Mitglieder des Bachchores kurzerhand unter die Zuhörer mischten, um Josef Rheinbergers „Bleib bei uns“ zu singen. In diesem Moment waren Publikum, Organisatoren und Musiker nicht mehr länger eine „Zweckgemeinschaft“ (für den guten Zweck), sondern: eine echte Gemeinschaft der Freude. (frw)

 

17.01.2011 - Blue Mountain Singers übergeben Spende an Förderverein für Palliativmedizin

Zwei Adventskonzerte hatten die Blue Mountain Singers im Dezember 2010 in der Friedenskirche gegeben. Trotz riesiger Schneemengen kamen viele Zuhörer, um bei freiem Eintritt Gospelmusik und Lieder zur Weihnachtszeit aus aller Welt zu hören. Chorleiter Josef Nedzvetski hatte das richtige Programm zusammengestellt und unter anderem ein viertelstündiges Afrika-Medley arrangiert und einstudiert. Die Tagespresse schrieb daher über ihre Konzertkritik „Garanten für gute Laune“ und meinte damit die ca. 40 Sängerinnen und Sänger vom Blauen Berg. Die Konzerte waren gleichzeitig Jubiläumskonzerte, denn der Chor wurde vor 15 Jahren in Schlebusch gegründet. Benannt ist er nach der Kirche Auf dem Blauen Berg.

Zur Tradition der Weihnachtskonzerte – dies war das 13. – gehört auch, dass die Spenden der Konzertbesucher am Ausgang einem guten Zweck zufließen. Diesmal sollte es der Verein zur Förderung der Palliativmedizin am Klinikum Leverkusen e.V. sein. Als der Spendenzweck bekannt gegeben wurde, applaudierten die Konzertbesucher. Wie viel Anerkennung findet die Palliativmedizin mit ihrer ganzheitlichen Versorgung schwerstkranker Menschen im Klinikum inzwischen findet, zeigt auch die erfreuliche Spendenbilanz der Konzerte:

Nach Abzug der unmittelbaren Konzertkosten verblieb ein Reinerlös von 834,16 Euro, den die. Volksbank Rhein-Wupper auf glatte 1.000 Euro aufgerundete. Hans-Jörg Schaefer, Vorstandsmitglied der Volksbank, ist seit der Gründung des Gospelchores begeistertes Chormitglied und freut sich über die Gelegenheit, die Verbundenheit der Volksbank mit der Arbeit des Fördervereines auf diese Weise zu unterstreichen.

Foto von T.Johann

Mitglieder des Chorvorstandes überreichten nun bei einer Chorprobe die Spende an die Vorstandsmitglieder des Fördervereins, Professor Norbert Niederle, Direktor der Med. Klinik 3, und an Thomas Eimermacher mit den besten Wünschen für eine weiterhin erfolgreiche Arbeit. Chorleiter Josef Nedzvetski stimmte mit den Blue Mountain Singers „Power“ an, um den Gästen Kraft für deren verdienstvolle Arbeit zu vermitteln.

Professor Niederle und Herr Eimermacher dankten herzlich und hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit. Die könnte darin bestehen, dass der Chor an der Einweihung teilnimmt oder überhaupt im Klinikum Patienten und Personal mit Gospelsongs erfreut. Warum nicht?

H.L.

 

08.12.2010 - Garanten für gute Laune

(KStA, Lokalteil Leverkusen)

Die Blue-Mountain-Singers zeigten bei ihrem Weihnachts-konzert viele Facetten.

Rhythmisch, besinnlich und weihnachtlich ging es in der Kirche Merziger Straße zu - und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

Diese Sänger sind auf der Bühne blau, aber vor allem sind sie gut: Die Blue-Mountain-Singers aus Schlebusch widmen sich in der Kirche an der Merziger Straße dem Gospel. (Bild: Britta Berg)

SCHLEBUSCH - Schon mit dem ersten Lied stellen sie ihr Licht ordentlich unter den Scheffel: „Thank God The Mighty, I Am Free At Last“ singen die Blue-Mountain-Singers bei ihrem Weihnachtskonzert in der Kirche Merziger Straße. „Danke Gott, dem Mächtigen, ich bin endlich frei.“ Dabei haben sie sich doch schon vor langer Zeit „freigesungen“, diese Damen und Herren aus Schlebusch. Seit nunmehr 15 Jahren gibt es ihren Gospelchor. Und der Ruf in der Stadt ist mittlerweile ein vorzüglicher - was dieser Auftritt einmal mehr beweist.

Zwei Stunden dauert das Konzert, das eigentlich erst in der zweiten Hälfte so richtig weihnachtlich wird. Vorher gibt es nämlich erstmal einen umfangreichen Streifzug durchs eigene Repertoire von damals bis heute. Und unter Leitung von Josef Nedzvetski beweisen die Blue-Mountain-Singers, dass sie sich alle Facetten angeeignet haben seit ihrer Gründung am 18. Juni 1995, direkt im Anschluss an den Kirchentag in Hamburg: Sie können es stürmisch in „Power“ und dem unvermeidlichen „Sister Act“-Ausflug „Hail Holy Queen“.

Auch das Publikum singt mit

Sie können es besinnlich im ganz frisch einstudierten „You Are Holy“. Sie können es rhythmisch im „Africa Medley“, das fast eine Viertelstunde dauert. Und natürlich können sie es auch weihnachtlich, wenn sie „Let's Sing A Song Of Christmas“ oder gemeinsam mit dem Publikum das feierliche „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ anstimmen.

Ein besonderes Gefühl sei es eben, dieses Gospel-Singen, sagt Gründungsmitglied Hans-Jörg Schaefer. „Deshalb machen wir das ja auch schon so lange.“ Wenn man die Stimme erhebe, sei das befreiend. Die Laune gehe hoch. Und das sieht man in der Schlebuscher Kirche: Die knapp 40 Sängerinnen und Sänger wippen, tanzen, klatschen. Sei erzählen zwischendurch aus den Chor-Chroniken. Und vor allem lächeln sie die ganze Zeit. Und das wiederum liegt nicht nur an der Vorfreude aufs Heilige Fest. Die Blue-Mountain-Singers - sie sind in Leverkusen eben vielmehr die Garanten für Musik mit jeder Menge Spaß. Sogar zur besinnlichen Weihnachtszeit. (frw)

 

 

Nov. 2010 - Sänger vom Blauen Berg

Vigo. Die aktuelle Apothekenzeitung der AOK Rheinland/Hamburg. Gesundheit für Leverkusen,
Ausgabe 5, November/Dezember 2010, Seite 2

Singen macht nicht nur Spaß, es ist auch ausgesprochen gesund. Das können die Mitglieder der „Blue Mountain Singers" bestätigen.

SCHLEBUSCH Mit einem Repertoire aus Gospelgesängen begeistern die „Blue Mountain Singers“ seit 15 Jahren ihre Zuhörer. „Wir wollten unbedingt Gospel singen“, erinnert sich Helmut Lück, der als Professor der Psychologie auch um die Vorteile des gemeinsamen Singens weiß. „Im Chor ist man nicht allein, man arbeitet auf ein gemeinsames Ziel hin, das schweißt zusammen und erfüllt alle mit einem Gefühl des Glücks“ beschreibt Lück die Auswirkungen der wöchentlichen Probe. Am Anfang jeder Probe stehen Bewegungsübungen. „Das lockert auf und macht gute Laune“, sagt er.

Die meisten Mitglieder kommen direkt von der Arbeit zur Probe. Manche seien gestresst, aber das Singen helfe ihnen, schnell abzuschalten, ergänzt der Psychologe. Vorkenntnisse braucht man nicht, wenn man sich dem Chor anschließen möchte. Auch wenn viele bereits im Schulchor oder andernorts gesungen haben, ist dies für die Aufnahme in die Gemeinschaft kein Muss. „Der Spaß steht im Vordergrund, das Können kommt nach und nach, dafür proben wir ja schließlich“, erklärt Lück. Angefangen haben die „Blue Mountain Singers“ noch namenlos unter der Leitung von Pfarrer Peter Klassen. Irgendwann wurde es ihm neben seinem Job als Pfarrer zu viel, auch noch regelmäßig für den Chor präsent zu sein. Er gab die Koordination an Anke Held ab, die fortan die 40 Mitglieder unter dem Namen „Blue Mountain Singers“ durch die Proben führte. Mittlerweile leitet Josip Nedzvetski die Gruppe.

Der Name ist nicht frei erfunden , er ist eine schlüssige Folge, denn der Chor probt im evangelischen Gemeindesaal der Kirche am „Blauen Berg“ in Schlebusch. Hier kommen Jung und Alt regelmäßig zusammen und frönen ihrem gemeinsamen Hobby. „Aus einigen sind sogar Berufssänger geworden“, sagt Lück und betont, dass die Gemeinschaft für neue Sänger offen ist. Wer also einmal testen möchte, ob das Singen die richtige Freizeitbeschäftigung ist, kann gerne unverbindlich eine der Proben besuchen. Neulinge müssen beim Chorleiter vorsingen. „Das hat aber weniger damit zu tun, ob derjenige die Töne trifft, sondern eher mit der Eingruppierung in die richtige Stimmgruppe“, beruhigt Lück.

Blue Mountain Singers, Martin-Luther-Straße 4
(montags, 17.45 bis 19.15 Uhr)

  www.the-blue-mountain-singers.de

 

20.08.2010 - Beschwingt und stimmig

Konzert des Leverkusener Gospelchors in Heltau

Die „Blue Mountain Singers“, ein Gospelchor aus Leverkusen, gastierte zum 15. Jubiläum in Heltau. Initiator der Reise war der gebürtige Hermannstädter Siegfried Kayser, der für seine Kolleginnen und Kollegen auch ein interessantes und abwechslungsreiches Besuchsprogramm vorbereitet hatte.

Der Name des Chores stammt von der „Kirche auf dem Blauen Berg“, ursprünglich eine Kapelle für die evangelischen Bergarbeiter in Leverkusen. Auf die Reise machten sich von den rund 40 Mitgliedern 15. Der Auftritt in Heltau hatte Kayser mit dem Organisten und Leiter des Chors der Heltauer evangelischen Kirchengemeinde Remus Henning vorbereitet. Die beiden Chöre hatten auch einige Lieder gemeinsam einstudiert und gaben diese bei dem gut besuchten Konzert am Sonntag in der Kirche zu Gehör.

„Dat Wasser von Kölle“ sangen die Leverkusener und später erfuhren alle, dass gerade zu dem Zeitpunkt in Köln ein Wolkenbruch für Aufregung gesorgt hatte. Das „Wasser“ allerdings entpuppte sich als das allbekannte Kölnisch Wasser, die Gäste verteilten Feuchttücher mit dem wertvollen Nass. Wer den Text gehört hatte, war wohl überrascht, weil es darin u. a. heißt: „Oh, lieber Gott, gib uns Wasser, denn ganz Kölle hat Durst“...

Überhaupt schafften es die Gäste, Stimmung unter die Konzertbesucher zu bringen. Und wie es sich für einen echten Gospelchor ziemt, tanzten sie dabei. Eingangs sangen sie allerdings ein südafrikanisches Lied um dann ein deutsches anzustimmen mit dem Text: „Gott hat mir längst einen Engel gesandt, mich durch das Leben zu führen“. Da der Chorleiter Josef Neswetzky aus Moskau stammt, erklang auch ein russisches Halleluja. Neswetzky selbst konnte aus Termingründen nicht dabei sein und so sprang die temperamentvolle Dagmar Kilic in die Bresche und meisterte ihre Rolle souverän mit viel Pepp und Einfühlungsvermögen.

Hätten sie eine Nationalhymne so wäre dies die israelische Hora „Rad'halaila“, sagten die Leverkusener. Ihre schwungvolle Darbietung dieses bekannten Liedes überzeugte auch alle Anwesenden.

Regelrecht Gänsehaut im guten Sinne des Wortes bereitete den Anwesenden der Vortrag des Gospels „Amazing Grace“ in der siebenbürgisch-sächsischen Mundart. Für die Leverkusener ein schwieriges Unterfangen.

Beeindruckend interpretierten die Gäste dann auch den bekannten „Irischen Segen“ und nicht zuletzt das Lied „Jute Nacht“ in Kölscher Mundart, das sie dann an die Örtlichkeit anpassten. Darin heißt es nämlich: „Kölle jeht jetzt schlafen und der Dom hält Wacht“. In Heltau lautete es dann eben: „Heltau geht jetzt schlafen und die Burg hält Wacht.“

Doch der tosende Beifall entlockte den Gästen eine Zugabe und sie bedankten sich ganz herzlich bei Remus Henning und den Heltauern für die freundliche Zusammenarbeit. Schlafen gingen die Sängerinnen und Sänger erst viel später. Zunächst aber feierten sie gemeinsam mit den Heltauern das gelungene Konzert im Garten des Restaurants am Fuße der Burg in Michelsberg.

Beatrice UNGAR

Hermannstädter Zeitung, Ausgabe Nr. 2196 / 20.August 2010

 

10.12.2009 - Konzerte für Lichtblicke

Bei zwei Konzerten haben die Blue Mountain Singers auf ihre Gage verzichtet und haben dafür um Spenden gebeten.
Die Hälfte des Geldes geht an unsere Aktion Lichtblicke: 817,25 €.

Herzlichen Dank für die Unterstützung!

(Radio Leverkusen homepage)

 

09.12.2009 - Gänsehaut dank der Blue Mountain Singers

VON BETTINA MISERIUS (Rheinische Post)

SCHLEBUSCH. Alle Bänke sind besetzt. Die Friedenskirche ist voll. Heiteres Gerede herrscht im Saal. Die Menge wartet gespannt auf den Beginn. Dann der Einmarsch der "Blue Mountain Singers": Der Chor stellt sich auf, beginnt auf Kommando seines Leiters Josef Nedzvetsky zu singen – und alle sind von Anfang an begeistert. Zwar ist das Publikum während der Lieder sehr ruhig, doch das nicht etwa aus Langeweile – man merkt, wie die Menschen die Darbietung genießen, was nach jedem Lied durch euphorischen Applaus gezeigt wird.

Für ihre Adventskonzerte hatten die Sänger einen bunten Mix an Liedern ausgewählt. Die Palette reicht von Weihnachtsliedern wie "The first Noëll" über religiöse Lieder bis hin zu dem romantischen Stück "Can't wait falling in love", das auch Elvis schon gesungen hat. Einer der Höhepunkte war der "Tannenbaum-Traum", bei dem die Zuhörer mit einem gekonnten Sprechgesang in die Pause entlassen wurden. "Bis jetzt hat es mir sehr gut gefallen. Vor allem der Elvis-Song hat mir Gänsehaut verpasst", sagte Monika Temme, die zum ersten Mal bei einem Konzert der Blue Mountain Singers war. "Man spürt richtig die Dynamik der Gruppe. Ich bin begeistert!" Nicht nur Monika Temme sah das so. Überall hörte man positive Stimmen.

Dann lockte ein Weihnachtsmannquartett mit "We wish you a merry Christmas" zum zweiten Teil der Vorstellung. Der begann mit einer Überraschung: Der Liedtext von "Lasst uns froh und munter sein" wurde groß an die Kirchenwand projiziert und lud zum Mitmachen ein. Und dieser Einladung folgen viele. Auch bei "Leise rieselt der Schnee" wurde kräftig mitgesungen. Einen weiteren Höhepunkt fand das Konzert mit dem kölschen Lied "Die kleine Sache", bei dem jeder ein Knick-Licht erhielt. Die Friedenskirche erstrahlte in einem Lichtermeer mit bunten Wellen.

Als Zugabe gab es dann den Gospelsong schlechthin. Bei "Happy Day" hielt es keinen mehr auf den Bänken und es wurde mitgesungen und -geklatscht. Da wunderte es niemanden, dass die Spendenkörbe am Ende des Konzertes fast überliefen. Die Hälfte des Erlöses geht an die Aktion Lichtblicke. Mit der anderen Hälfte möchte sich der Chor in Gesang und Choreographie weiterbilden.

07.11.2009 - Eröffnung der Leverkusener Jazztage


Die Schlebuscher "Blue Mountain Singers" trugen im Scala zur Eröffnung der Jazztage bei.
(Bild: Ralf Krieger)

Weitere Bilder von diesem Abend siehe unter der Rubrik 'Auftritte'.

 

03.02.2009 - Chornacht - Mixtur der Klänge

Von Klaus Winterberg (KStA, Lokalteil Leverkusen)

Die jährliche „Leverkusener Chornacht“ in der Christuskirche ist auf dem besten Weg zu einem - vorläufig lokalen - Festival. Das breit gefächerte Programm bietet gefällige E-Musik und bemerkenswerte Gesangssoli.

Die vielseitige Chornacht in der Christuskirche wird zum lokalen Festival. BILD: BRITTA BERG

Wiesdorf - Es war das vierte Mal, dass die „Chornacht“ stattfand. Und Michael Kristahn, der Leiter der Stadtkantorei, Erfinder und Gastgeber der Veranstaltung, konnte sein Konzept durch den Zuspruch eines großen Publikums bestätigt sehen: ein breit gefächertes Programm mit verschiedenen Chören, durch eine große Pause mit kulinarischer Geselligkeit in zwei kontrastierende Hälften geteilt.

Die Stadtkantorei hatte diesmal ein geradezu opulentes Buffet bereitet und sich auch an die Spitze des Programms gesetzt. Mit der „Messe“ von Igor Strawinsky. Ein Werk für Chor, Solostimmen und zwei Bläserensembles, mit dem er sich bewusst von klassischen Mustern - vorwiegend Mozart - absetzte: kalt, streng und schmucklos. Eine gewaltige Herausforderung für Künstler und Zuhörer, die auf Wohlklang verzichten müssen. Der Chor hatte sich mit großem Einsatz den Vorstellungen des Komponisten gut angenähert, während dies den Bläsern nicht immer gelang. Daraus resultierende Irritationen erschwerten stellenweise die beabsichtigte Konzentration auf die Liturgie.

Die Kantate des Leverkuseners Hans-André Stamm, „Christus der himmlische Phoenix“, beschritt musikalisch ganz andere Wege. Gefällige E-Musik mit vertrauten Elementen war da zu einem Bilderbogen montiert, zu dem Altarfiguren der Evangelischen Kirche in Bergisch-Neukirchen inspiriert hatten. Der Elternchor der Remscheider Rudolf-Steiner-Schule, verstärkt durch den Beueler Chor „Haste Töne“, hatte die Kantate unter Wolfgang Senft einstudiert. Die Sänger fühlten sich in den Harmonien genau so wohl, wie die bemerkenswerten Gesangssolisten Kerstin Pohle (Sopran), Kristine Funkhauser (Alt), Soeren Richter (Tenor) und Klaus Bonni (Bass). Dass Stamm am Flügel in seinem eigenen Werk zu Hause war, verstand sich von selbst. Mit einer originellen Auswahl aus dem Repertoire des Bach-Chors stellte Kantor Michael Porr dessen Vielseitigkeit vor. So wurden Schütz, Bernstein und Rutter überzeugend individuell behandelt. Dabei gefielen allgemein die Intonations- und Dynamikkultur ebenso wie der frische Sopran. Die Einstudierung eines gemeinsamen Kanons leitete sinnig zur Buffet-Pause über.

Und danach verbreiteten die „Blue Mountain Singers“ unter Josef Nedzvetzki temperamentvoll gute Stimmung: die Texte im Kopf, die Stimmen im Griff, den Rhythmus im Blut und die Synkopen fest unter Kontrolle. Dass sie auch bei Bach-Kantaten (auswendig) mitsingen können, bewiesen sie beim gemeinsamen Finale „Jesus bleibet meine Freude“ - ein Abschluss in Festivaldimensionen.

 

17.12.2008 - Blue Mountain Singers ersingen Spenden

Je 500 Euro für Frauenhaus und Kinderschutzbund

Leverkusen - Über 600 Zuhörer kamen bei freiem Eintritt in die festlich geschmückte Friedenskirche, um Gospelmusik und Lieder zur Adventszeit zu hören. „Let my light shine bright – lass mein Licht hell leuchten – war das Motto des stimmungsvollen Konzerts. Chorleiter Josef Nedsvetzki hatte ein neues Programm zusammengestellt und den Gospelchor aus Schlebusch auf ein neues Niveau gebracht. Das Publikum lauschte gebannt und sang bei einigen Liedern begeistert mit. Am Ausgang wurde um Spenden gebeten. So wurden über 2000 Euro eingenommen. Nach Abzug der unmittelbaren Kosten sollte nach Wunsch der Chormitglieder ein Drittel für anstehende Chorprojekte verwendet werden, ein weiteres Drittel an das Frauenhaus Leverkusen gehen und das letzte Drittel dem Kinderschutzbund Leverkusen zukommen. Frauenhaus und Kinderschutzbund erhielten so je 500 Euro überwiesen.

Das interessante Farben-Spiel zeigt, dass auch die Zuhörer das Konzert aktiv mitgestalteten

 

15.10.2008 - Ein "Wise Guy" als Chorleiter „Ich muss sagen: Die sind echt gut!“

Von Frank Weiffen, 14.10.08

„Wise Guy“ Eddi Hüneke war zu Gast bei den "Blue Mountain Singers" in Schlebusch. Dort gab das Mitglied der bekannten A-Capella-Gruppe den Chef - und jede Menge Tipps.

Eddi Hüneke steht am Schlebuscher Flügel, schaut konzentriert und diskutiert Choreografie-Vorschläge mit Josef Nedzvetski , dem Leiter der im Hintergrund stehenden „Blue Mountain Singers“. (Bild: Britta Berg)

Eddi Hüneke steht am Schlebuscher Flügel, schaut konzentriert und diskutiert Choreografie-Vorschläge mit Josef Nedzvetski , dem Leiter der im Hintergrund stehenden „Blue Mountain Singers“. (Bild: Britta Berg)Leverkusen - Normalerweise ist Josef Nedzvetski (59) der Chef im Ring. Wenn er spricht, haben die anderen Sendepause. So läuft das im Chor eben. Und so läuft das bei den „Blue Mountain Singers“ aus Schlebusch. Nur am Montag war es anders: Da saß der Chef hinter seinem Flügel und spielte. Das Reden überließ er dem Mann mit dem langen Haarschopf: Eddi Hüneke. Der ist Mitglied der bekannten Kölner A-Capella-Gruppe „Wise Guys“ und gab an diesem Abend ein exklusives Chortraining. Und wer kurzzeitig einen derart prominenten Stellvertreter hat wie in diesem Falle Nedzvetski, der kann problemlos auch mal auf den Chefposten verzichten.

„Fühlt Ihr Euch gut?“

Mehr noch: Nedzvetski war offensichtlich sogar begeistert über seine Vertretung. Wenn Hüneke im evangelischen Gemeindehaus vor dem Chor stand und gestenreich Choreografien und Singeinsätze übte, dann schlug er noch ein Stückchen wilder die Tasten seines Flügels an, schloss die Augen, zuckte mit dem Kopf hin und her und riss immer wieder einen Arm nach oben.

Auf dem Plan stand an diesem Abend der Gospel „Power“ von Myrna Summers und Peter Sandwall. In dem kommt ziemlich oft das Wörtchen „Power“ (Kraft) vor. Und Hüneke erkannte mit geübtem „Wise Guy“-Auge: Das kann man durch gezielte Arm- und Handbewegungen prima betonen. Der 37-Jährige zählte Viertelnoten, führte in den langsamen Passagen die Hände gefaltet zur Brust, ließ sie wieder nach vorne schnellen, sobald es bei jedem „Power“-Ausruf schneller und lauter wurde. Er fragte nach: „Fühlt Ihr Euch gut damit?“ Er tadelte: „Du musst die Handflächen noch mehr nach außen drehen.“ Er gab diesen Tipp: „Schaut dem Publikum beim Singen in die Augen. Lasst die Musik wirken.“ Oder jenen: „Das Lied beginnt schon vor dem ersten Ton. Am besten geht ihr zehn Sekunden, ehe ihr zu singen anfangt, konzentriert in euch und bereitet euch vor.“

Am Ende war der Meister aus der Domstadt recht beeindruckt: „Ich weiß bei solchen Proben ja nie, was da auf mich zukommt. Es gibt durchaus Chöre, die qualitativ einfach nicht so gut sind und mit denen sich nur schwierig arbeiten lässt. Aber heute bin ich beeindruckt. Ich muss sagen: Diese Schlebuscher sind echt gut!“ Und wer Komplimente verteilt, der kann auch auf entsprechende Retourkutschen hoffen. „Ein netter Typ ist das“, sagte hinterher Jutta Wulf (47), die seit sieben Jahren bei den „Blue Mountain Singers“ mitsingt - und erntete zur Bestätigung ein lautes „einfach toll“ von Dagmar Kilic (48). Die arbeitet übrigens in genau jener Kölner Pfarrei, in der die „Wise Guys“ ihre Proberäume haben und hatte den Kontakt zu Hüneke hergestellt. Barbara Lück (62) - gemeinsam mit Mann Helmut (66) seit 1995 dabei und somit ein Gründungsmitglied des Chores - fasste den Abend sogar beinahe prosaisch zusammen: „Das war gegen die Müdigkeit der Routine.“ Und Chef Nedzvetski höchstpersönlich adelte Hüneke mit den Worten: „Das war echte, konzentrierte Arbeit. Sie war von Emotionen getragen.“ Was sehr wichtig sei, immerhin habe er früher Orchester dirigiert und wisse, wann eine Probe gut laufe. „Ich habe ein hohes Niveau erwartet. Und genau das hohe Niveau haben wir bekommen.“ Beim nächsten Mal ist er aber trotzdem wieder der Chef im Ring.

 

Juli 2006 - Ganz Paris singt immer wieder…
Die Blue Mountain Singers auf Jubiläumsfahrt

Reiseeindrücke von Dagmar Kiliç

Vom 09. bis 11. Juni 2006 wurde unser Traum endlich war: der Chor brach auf zur Jubiläumsfahrt anlässlich seines 10-jährigen Bestehens im Jahr 2005. Der Reisebus mit dem „Lieblings-Busfahrer“ startete freitags vom Gemeindehaus, damit bereits die Anreise zum gemeinsamen Singen und Erzählen genutzt werden konnte.

Wir hatten ein erlebnisreiches Wochenende in dieser faszinierenden Stadt und haben das pulsierende Leben mit allen Sinnen aufgenommen. Wir haben viel bekommen und noch mehr gegeben. Jeder von uns ist mit seinem ganz persönlichen „Lastsäckchen“ aufgebrochen und hat dazu beigetragen, dass sich im Sinne „einer für alle – alle für einen“ diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis in unsere Herzen „einbrennen“ wird.

14. Arrondissement: dort waren wir für das Wochenende untergebracht. Das Foyer Le Pont, Begegnungszentrum der evangelischen Kirchen in Europa, liegt in einem sehr typischen Stadtviertel mit kleinen Einzelhandels-Geschäften, Bars und Restaurants. In einer ruhigen Seitenstrasse des südlichen Stadtzentrums von Paris – in Montparnasse – konnten wir preiswert übernachten in Einzel- und Mehrbettzimmern mit jeweils eigener Nasszelle, die übrigens so Manchen zum Singen brachte („Wade in the Water“).

Die Dachterrasse im 4. Stock bot nicht nur einen grandiosen Blick über die Dächer von Paris, sondern lud geradezu ein zum „Betthupferl“ in Form von Wein, Weib (Mann) und Gesang…

In der wenigen samstäglichen Freizeit haben wir keine Mühen gescheut, uns in der Hitze der Großstadt zu verlaufen, die falsche Metro zu nehmen, Wege im gruppendynamischen Auftreten zu blockieren und trotzdem noch Stimmbildung, Atem- und Dehnübungen sowie Generalprobe gewissenhaft zu meistern, um dann den Konzertbesuchern einen unvergesslichen Abend zu bereiten.

Unser Chorleiter Dietrich Thomas war nämlich kurzfristig erkrankt und konnte deshalb leider nicht dabei sein.

So wurde eben schnell das Programm umgestaltet, nicht vorhandene Liedtexte für alle in Reinschrift notiert und Ansagen in altbekannter Form aus dem Ärmel geschüttelt. Getreu unserem Motto: wir sind der Chor – die Blue Mountain Singers. Und die sind bekanntlich krisenerprobt, durch wenig bis gar nichts zu erschüttern und vor allem 150%-ig verlässlich und begeisterungsfähig und begeisternd.

Am besten fasst dies der Spruch auf Heidis selbst gebastelter Karte, die wir Pfarrer Markus Schaefer als kleinen Dank ausgehändigt haben, zusammen:

IN DIR MUSS BRENNEN, WAS DU IN ANDEREN ENTZÜNDEN WILLST!

Die Konzertbesucher – Deutsche und Franzosen – und über 30 an der Zahl, lt. Markus eine wahre Meisterleistung in einer Stadt, deren Angebot die Nachfrage
„erschlägt“; an einem Samstag mit einem Wetter, dass einem eher nach Biergarten zumute war und zugleich noch mit WM-Spielen gespickt voll – waren von unserem Auftritt so berührt, dass auch der letzte Gospelfreund am Ende mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht die Kirche verließ. Aber erst nachdem wir noch zwei Zugaben gaben und unser aufmerksames Publikum formvollendet mit unserem Spalier „We are going“ verabschiedeten…

Eigentlich dachten wir, dass dies an Emotionalität nicht mehr zu toppen wäre.

Doch wir wurden eines Besseren belehrt: Nach gemütlichem Beisammensein im Gemeindehaus mit Brot, Käse, Rotwein und frischem Obst, machten wir uns auf den Weg, den Montmartre zu erklimmen, um den „Tour Eiffel illuminée“ zu bewundern und danach völlig erschöpft auf den Stufen vor Sacré Coeur auszuruhen.

Dachten wir… bis die Musik und unser kleines Lied wiederkamen – „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ und „You are my hiding place“.

Nie hat man ein schöneres Bild gesehen: Sänger und Sängerinnen aneinander gelehnt und „ganz Paris und Hunderte Touristen zu Füßen“ singen in einer Intensität in einer Vollmond-Sommernacht, dass auch hier wieder der Funke übersprang und uns aus freien Stücken applaudiert wurde.

Am Sonntag dann ein schöner Abschluss-Gottesdienst in der evangelischen Gemeinde, den wir mitgestalten durften: erneut trafen wir auf berührte und dankbare Besucher.

Die Gemeinde mit ihrem Pfarrer Markus Schaefer, überaus engagiert im Dienst am Menschen, erwies sich in jeder Hinsicht als weltoffen, gastfreundlich und hilfsbereit. Die sonntägliche Predigt bzw. das, was uns als Essenz davon erreichte, verdeutlichte, dass wir keine „selbst zusammengebastelte“ Philosophie brauchen, sondern sicherlich das beste Fundament mit der Botschaft von Jesus Christus bereitet wurde.

Jeder trägt diese Botschaft auf seine Art und Weise weiter: Die Blue Mountain Singers tun dies mit einem kleinen Lied!

21.12.2005 - Liebe zum Detail

SCHLEBUSCH Draußen waren die Parkplätze knapp und drinnen die Stühle.

Das jährliche Weihnachtskonzert der “Blue Mountain Singers" ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Ganze Gruppen, wie der Quettinger Chor Canta Nova hatten sich zu diesem Ereignis aufgemacht. Vor gerade zehn Jahren begann in der kleinen Kirche am Blauen Berg, die dem neu gegründeten Gospelchor den Namen gab, alles ganz bescheiden mit einer musikalischen Andacht. Jetzt ist die Friedenskirche in der Waldsiedlung eigentlich schon zu klein für die Sänger, die alle irgend etwas Blaues tragen.

Bei diesem Konzert wurden die gewonnenen Fans nicht ausschließlich mit Gospels und Spirituals bedient, sondern erlebten eine breite Mischung vokaler Chormusik. Auch die Zuhörer waren an einigen Stellen fest als Mitwirkende eingeplant. Mit sanftem, ruhigem und ausgewogenem Klang erklang zu Beginn das “Kumbaya my Lord“. Und dabei zeigten die etwa 40 Sänger gleich wie wichtig ihnen die Arbeit am Detail ist: sorgfältige Aussprache und ordentliche Endkonsonanten sorgen für Textverständnis. Auch die beiden Nachwuchssängerinnen im Sopran waren mit Feuereifer dabei. Für die zehnjährige Johanna war es das dritte Weihnachtskonzert, ihre siebenjährige Schwester Klara durfte zum ersten Mal mitmachen. Beide hatten den Wunsch, wie die Mama im Chor zu singen, der vor allem ein beschwingtes Repertoire pflegt. “Wir haben noch eine jüngere Schwester", verriet Johanna in der Pause. Um die Zukunft des Chores muss einem also ebenso wenig bange sein wie um die Vielseitigkeit.

Unter der Leitung von Dietrich Thomas haben die Sänger dieses Mal unter anderem ein Adventslied von Zoltan Kodaly vorbereitet. Und damit haben sich die Choristen auf eine ganz andere Art von Musik eingestellt, als die Welt der afroamerikanischen Gesänge. Weitere klangliche Ausflüge gab es nach Schweden zum dortigen “Jul-Fest“ oder mit alten Christmas “Carols“ des 18. Jahrhunderts nach England. Zwischen den Beispielen von europäischen Bräuchen gab es immer wieder ein (vor-)weihnachtliches Spiritual-Häppchen. Besonderen Spaß hatten die Zuhörer am knackig vorgetragenen, von karibischer Rhytmik bestimmten “Virgin Mary had a Babyboy“.
(Rheinische Post, Monika Klein)

 

21.12.2005 - Tenöre geben oft den Ton an

(Kommentar zum Weihnachtskonzert am 19.12.2005)

Die Konzerte des SchlebuscherGospelchores sind fröhliche Singerunden.

Die Friedenskirche war zu klein. In Doppelreihen standen die Zuhörer im Foyer auf Zehenspitzen, um wenigstens ein bisschen von dem zu erhaschen, was sich drinnen, im zeltartigen Kirchenraum, tat. Der Körperkontakt wärmte. Wie die Musik auch: „The Blue Mountain Singers“ gaben ihr traditionelles Weihnachtskonzert. Es war das zehnte seiner Art, denn der Chor vom „Blauen Berg“ in Schlebusch feiert im ablaufenden Jahr seinen runden Geburtstag. Kein Wunder, dass Chormitglied Uwe bei solchem Andrang spitzbübisch prophezeite:„Im nächsten Jahre singen wir im Kölner Dom“.

Als Gospelchor haben sich die Mountain-Sänger nicht nur in Leverkusen einen Namen gemacht.
Gospels gehörten natürlich zum Programm. Zur Besonderheit dieser Gruppe zählt nicht nur die breite Altersspanne - da singt der Siebzigjährige neben dem Siebzehnjährigen -, ebenso breit ist das Repertoire gefächert. Diesen internationalen Bogen spannte Dietrich Thomas auch in alten und neuen Weisen neu. Besonders hübsch gelang die Verbindung im Kirchenlied „O komm, o komm, du Morgenstern“, das Zoltán Kodály zu einem höchst anspruchsvollen Chorsatz verarbeitet hat. Das Einfache und das Komplizierte, das Einstimmige und das Mehrstimmige - beides nimmt der Chor ernst. Dietrich Thomas ist der junge Dirigent, der die Gründerin, vieljährige Dirigentin und Solistin Anke Held abgelöst hat. Seine Handschrift ist eine andere. Verständlich. Er setzt auf den unverwechselbaren Chorklang. Die Männerstimmen mischen unüberhörbar mit. Die Tenöre geben oft „den Ton an“. Jeder Männerchor wäre für solche Verstärkung dankbar. Die Begeisterung fürs Singen, die aus den Gesichtern spricht, steckt an. Darauf baut der Chorleiter und stellt die Programme entsprechend zusammen. Das Publikum kann, soll, will mitsingen. Um das übliche Gemeindebrummeln zu vermeiden, fordert er zum Aufstehen auf, denn im Sitzen hat es das Zwerchfell schwer, den Resonanzkörper zu stützen. Dieses muntere Mitmachen mögen auch die kleinsten Zuhörer, so klingt die Publikumsrunde wie ein schlagkräftiger Großfamilienchor: Alle machen mit, von der Uroma bis Klein-Anna.
(KStA, Lokalteil Leverkusen)

 

24.09.2005 - Geburtstag der Sänger vom Blauen Berg

„Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist.“ Das Motto des Kirchentages in Hamburg vor zehn Jahren nahmen sich etliche Schlebuscher zu Herzen. Sie hatten die Gospelgesänge dort erlebt und fanden, dass sie gut waren. Das Gute wollten sie auch zu Hause haben. So sammelte sich eine kleine Singgruppe um den damaligen Pfarrer Peter Klassen und legte los. Auch ganz junge Sängerinnen aus dem ersten und zweiten Schuljahr waren dabei.

Frischer Sopran
Die Mädels von damals sind inzwischen junge Frauen, deren frische Sopranstimmen den Chor heute bestimmen. Das Dutzend Teilnehmer von 1995 hat sich zu einem stattlichen Ensemble von 40 Sängerinnen und Sängern entwickelt. Barbara und Helmut Lück waren von Beginn an dabei, wenn auch nicht ganz so jung wie der Durchschnitt der Gruppe. Doch sie wurden begeistert aufgenommen. Das „gelebte Gemeindeleben“ fasziniert das Ehepaar bis heute.

Der Ort des Singens gab dem Gospelchor den Namen. „The Blue Mountain Singers“ nannte sich das Ensemble nach der evangelischen Kirche „Auf dem Blauen Berg“. Allerdings findet nicht dort, sondern in der Friedenskirche in der Waldsiedlung das Geburtstagskonzert am Sonntag, 25. September, um 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Das Programm umfasst Spirituals, Gospels und internationale Evergreens. Der Kirchenmusiker Dietrich Thomas leitet die Sänger seit einem Jahr. Anke Held, die mit ihrer Musikalität den Chor acht Jahre lang prägte, zog es in die Schweiz.
(KStA, Lokalteil Leverkusen - isr)

 

14.09.2005 - „The Blue Mountain Singers“ feiern zehnjähriges Bestehen

Auch in diesem Jahr werden beim Schlebuscher Wochenende die Blue Mountain Singers mit einer bunten Mischung aus Spirituals, Gospel und internationalen Evergreens auftreten. Der Name „Blue Mountain Singers“ geht auf die Kirche „Auf dem Blauen Berg“ in Schlebusch zu­rück, in der der Chor vor genau 10 Jahren begonnen hat. Hier tritt er auch heute noch häufiger auf.

Der Chor steht seit letztem Jahr unter neuer Leitung. Chorleiter und Pianist Dietrich Thomas hat eine Reihe neuer Stücke ausgewählt, arrangiert und einstudiert. Das Repertoire der Blue Mountain Singers umfasst überwiegend geistliche Lieder der Schwar­zen Nordamerikas, aber auch mitreißende Lieder aus anderen Ländern. Der Chor singt in den Ori­gi­nal­­spra­chen und oft „a capella“, d.h. ohne Instru­mental­begleitung.

Durch zahlreiche Auftritte sind die Blue Mountain Singers mittlerweile weit über die Grenzen von Leverkusen hinaus bekannt geworden. Ein Heimspiel besonderer Art hatten die Blue Mountain Singers kürzlich vor begeistertem Publikum auf der Laga. Aktuelle Informationen zum Chor finden sich im Schaukasten am Gemeindehaus Martin-Luther-Straße sowie im Internet (mit Hörproben!) unter www.the-blue-mountain-singers.de/

Das zehnjährige Besetehen feiert der Chor mit einem Jubiläumskonzert in der Friedenskirche am 25. September um 18 Uhr und mit einer Konzertfahrt nach Paris im kommenden Jahr. Der Auftritt beim Schlebuscher Wochenende am 18. September um 15 Uhr wird einen Vorgeschmack auf diese Jubiläumsveranstaltungen geben!
(Lokale Information - Leverkusen)

 

28.12.2004 - Großzügige Spende für die Diakonie

Leverkusen Waldsiedlung. Weit über 400 Konzertbesucher waren zum Weihnachtskonzert in die Friedenskirche in der Waldsiedlung gekommen, um den Schlebuscher Gospelchor "The Blue Mountain Singers" zu hören. Ein buntes Programm, das unter der Überschrift "Freundschaft" stand, wurde von dem neuen Chorleiter Dietrich Thomas zusammengestellt. Dabei trat die langjährige Chorleiterin Anke Held in der festlich geschmückten Kirche als Solistin auf.
Der Eintritt war frei; am Ausgang wurde um Spenden für die Diakonie gebeten. Der Erlös von 1000,- Euro blieb für diakonische Aufgaben der Gemeinde übrig. Pfarrerin z.A. Inke Pötter freute sich über die Spende, die Kassiererin Christiane Janz überreichen konnte. "Dieses Geld kommt Menschen in akuten Notlagen zugute. Mal ist es eine Räumungsklage, die man eben noch verhindern kann, mal sind es andere Notsituationen, wo wir unbürokratisch helfen können."
(Wochenpost - Leverkusen)

 

04.12.2004 - Mit neuem Leiter

Acht Jahre lang hat Anke Held den Gospelchor "The Blue Mountain Singers" als Leiterin und Solistin geprägt. Ihre freundlicheVerbundenheit mit dem Esamble zeigt sie am Montag, 6. Dezember, wenn sie mit dem Chor am Nikolaustag in der Friedenskirche in der Waldsiedlung singt. <
"What a friend we have in Jesus" ist das Konzert überschrieben. Der neue Dirigent Dietrich Thomas leitet es. Mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Liedern will das Esamble, das sich nach der Kirche auf dem Blauen Berg in Schlebusch benannt hat, auf das Fest der Feste einstimmen. Beginn ist 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
(KStA, Lokalteil Leverkusen -isr)

 

11.10.2003 - 4.Gospelworkshop bei Pater Noster, Düsseldorf

Gospelfestival in der Johanneskirche mit 110 Sängern und Sängerinnen

Düsseldorf (epi). Zwei Stunden Gospel, fast pausenlos, und große Begeisterung der rund 1000 Zuhörer und Zuhörerinnen – in der evangelischen Johanneskirche fand am Wochenende (11. Oktober 2003) das 4. Düsseldorfer Gospelfestival statt. Mit dabei die Chöre „Singing Westside“ aus Ratingen, die „Blue Mountain Singers“ aus Leverkusen, „Ligthning Souls“ aus Kamp-Lintfort und die etwa 30 Sänger und Sängerinnen von „PaterNoster“ aus der Evangelischen Kirchengemeinde in Eller. Zum vierten Mal hatte „PaterNoster“ Chöre zum großen Gospelfestival in Düsseldorfs evangelischer Innenstadtkirche eingeladen.

Die dicht gedrängte Zuhörerschaft erlebte traditionelle Gospellieder („I woke up this morning“) wie auch zeitgenössische Gospelkompositionen. Dazu gehörte etwa das Lied „Heaven“ von Danny Plett. Besonderer Ohrwurm: das von Michael Jackson, Lionel Richie und Roger Emerson stammende „We are the world“. Das stand auf dem Programm des gemeinsamen Singens aller vier Chöre mit rund 110 Gospelsängern und –sängerinnen zum Schluss des Abends.

Viele Gospelfans mussten in den Gängen stehen oder sich auf die Stufen zu den Emporen der Johanneskirche einen Platz suchen. Den Zuhörern gefiel es – sie verlangten nach Zugaben.

1200 Euro für Flüchtlinge
Mit dem Gesang wurde zudem noch Gutes getan. Eine Kollekte von 1200 Euro geht an das Psycho-soziale Zentrum in Düsseldorf. Seit Jahren werden dort traumatisierte Flüchtlinge und Asylsuchende betreut.
(Bericht der evangelischen Pressestelle Düsseldorf - epi)

 

30.06.2003 - 1.Schlebuscher Gospelnacht

Mit Herz für die Botschaft des Evangeliums geworben

Lange Gospelnacht in Schlebusch zur 150-Jahr-Feier des schmucken Kirchleins "Auf dem Blauen Berg".
In der idyllischen Kirche, oberhalb von Schlebuschs Durchgangsstraße gelegen und über einen hohen Treppenaufgang zu erreichen, lassen sich Brautpaare auch anderer Bezirke gern trauen. Dann umrahmen die vor sieben Jahren dort gegründeten Blue Mountain Singers die Zeremonie mit Spirituals. Jetzt gab es einen anderen Anlass, deren Musik zu hören: Die Kirche "Auf dem Blauen Berg" wird bald 150 Jahre alt; der eigentliche Geburtstag ist am 12. Dezember.
Die "Gospelnacht" mit drei weiteren Chören fand allerdings in der weitaus größeren Friedenskirche der Waldsiedlung statt, die zudem über eine erhaben natürliche Akustik verfügt. Die Rechnung des Veranstalters ging auf: Trotz hochsommerlich schwüler Witterung waren fast alle Plätze im Kirchenrund besetzt. Pfarrer Harald Klimek, der die Gäste begrüßte, hatte vorher die langen Bänke auf "Freistellen" durchgezählt und manchen am Eingang wartenden Besucher nach vorne winken können. Hinterher reihte sich der Gemeindegeistliche ebenso rührig in den Kreis der Geld(spenden)sammler ein.
Das eindrucksvolle Konzert strafte alle Zweifler Lügen, dass eine Sache nichts wert sei, wenn sie nichts koste. Die Gospelsänger, modernes und modisches Pendant zum klassischen Kirchenchor, warben ehrenamtlich mit viel Herz, aber auch qualitätsbewusst für die Botschaft des Evangeliums, für Lieder, wie sie entstanden sind Mitte der 20er Jahre in den Straßenkirchen der schwarzen Ghettos amerikanischer Großstädte. Die heutigen Gruppen in Deutschland haben das musikalische Repertoire auf heimischen Geschmacksstand gebracht, sich ihre eigene kleine Show erarbeitet, in der abgezirkelte Choreografie von Körperbewegung und Klatschrhythmik eine zentrale Rolle spielt. Die starke Anteilnahme des Publikums rührte nicht zuletzt daher, dass es vielfach zu derartigem Mitmachen animiert wurde, wenn sich auch sein Klatschtakt mitunter zünftiger Praxis entzog. Beifall, Jubelschreie oder Standing Ovations waren weniger Merkmal differenzierter Beurteilung als einer Gospelnacht, die sich über vier Stunden organisch entwickelte. Bewundernswert, wie die 40 Gastgeber-Choristen unter Anke Held den "Eisbrecher" abgaben. Der von Andreas Ohle geleitete Gospelchor Altenberg blieb souverän in der Fahrrinne. Was ein brillanter, zu Improvisation fähiger Begleitpianist ausmacht, zeigte sich am Beispiel der Bearbeitung von Händels Ohrwurm "Halleluja": Der Good News Gospel Choir Leichlingen trug das eigene Arrangement gekonnt und sicher vor, wobei Bianka Kerres am Pult einfühlsam die Einsätze gab - mit Ehemann Hans am Piano.
Die Krone der Nacht allerdings gebührte den 20 Sängerinnen und Sängern von S(w)inging Chariot Bonn unter Leitung des agilen Stephan Pridik, ein Ensemble von professionellem Zuschnitt, klein und fein. Bewegend schließlich zum Ende der von Chören und Publikum gemeinsam vorgetragene Jubelruf "O Happy Day".
(KStA, Lokalteil Leverkusen - Hajo Schroeder)

 

Rheinische Post
Furioser Auftakt mit den Blue Mountain Singers. ­ Die Blue Mountain Singers erwiesen sich als glückliche Wahl. Ihre Spiritualität ist so unverfälscht und so ursprünglich wie die der Menschen, deren Songs sie leicht und locker nachsingen. Die hörbare gute Laune ließen sich die Sänger auch nicht durch ernste Schwierigkeiten mit der problematischen Überakustik verderben. (...) Neben Liedern afrikanischen, amerikanischen, irischen, israelischen und karibischen Ursprungs pflegen die Schlehbuscher auch die eigene Mundart. “Dat Wasser vun Kölle is jot”; ­ da summte mancher ganz ungefragt mit.

1998 - Leverkusener Rundschau,
Neben Gospelsongs in verschiedenen Sprachen gehören Popballaden und kölsche Glaubensbekenntnisse zum Repertoire der Sänger vom Blauen Berg.
“Dat Wasser vun Kölle” war schließlich der fröhliche Schlußpunkt, nach dem das Ensemble mit viel Applaus gefeiert wurde.

1998 - Der Weg
“The Blue Mountain Singers” sind ein Chor, in dem Kinder wie Erwachsene, Männer wie Frauen ihre Stimmlagen unter die Leitung von Ankle Held zusammentragen. Ihre sichtbare Freude an fröhlichen Gospels, besinnlichen Spirituals und fröhlichen Popsongs übertrug sich wie von selbst auf die Zuhörer.Und so manch einem mag bei “Let my people go” oder dem vierstimmigen “Oh Lord hear my prayer" eine Gänsehaut heruntergelaufen sein.

1997 - Rheinbacher Stadtzeitung
Selten hatten Pfarrer Dr. Eberhard Kenntner und Pfarrer Marcus Schäfer in der evangelischen Gnadenkirche solch einen impulsiven Sonntags-Gottesdienst mit unzähligen Besuchern, wie am vergangenen Wochenende erlebt. Der Grund lag auf der Hand, denn schon seit Wochen war für diesen besagten Tag der Besuch eines Gospelchores aus Leverkusen geplant. Mehrstimmig sangen die rund 30 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen unter Leitung von Anke Held aus vollen Kehlen und regten die Gottesdienstbesucher zum Klatschen und Mitsingen an.